Nicht alles was lange währt…

Ich trete aus dem Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin zurück.

Normalerweise sollte das Schreiben dieser Worte irgendwo weh tun. Mensch lässt sich in ein Amt wählen, kommt mit vielen Ideen und Vorschlägen hinein, ist hoch motiviert, will am liebsten die gesamte Welt mit einem Schlag verändern. Ich habe dieses Amt nicht aufgrund meines Lebenslaufes gewählt. Ich habe kandidiert, weil auch ich mit Dingen unzufrieden war und gleichzeitig Verantwortung übernehmen wollte. Weil ich mir mehr Einblick in das politische Geschäft versprach als von der Basis aus möglich. Weil ich an Aufgaben wachsen wollte. Wissen über politische Entscheidungsprozesse habe ich mir im Rahmen des Möglichen angeeignet – mehr als mir lieb war. Mein Wille, etwas im Landesverband zu verändern, ist im Laufe der Zeit jedoch abgeflaut.

Natürlich ist es obligatorisch bei einem solchen Schritt zu beteuern, mensch habe es sich lange überlegt. Auch ich möchte das tun. Ich habe diesen Gedanken das letzte halbe Jahr mit mir herum getragen. Vor allem in den letzten Monaten im Landesvorstand bemerkte ich, dass es sowohl politisch als auch menschlich nicht mehr in dieser Form weiter gehen kann und dass ich auf dem Weg zu einem Menschen bin der ich nicht sein will. Mag sein, dass ein Rücktritt zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form nicht professionell ist. Mag auch sein, dass eine solche ausführliche, persönliche Erklärung nicht professionell ist. Aber wir sind ein politischer Jugendverband. Dem ganzen Komplex darf noch die Professionalität fehlen.

Mit diesem Blogpost möchte ich auf meine Beweggründe für den Rücktritt als Beisitzer im Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin eingehen. Zum einen, um Gerüchten über meine Gründe vorzubeugen, und zum anderen weil es mir wichtig ist, diesen konkreten Schritt in diesem demokratischen Gremium transparent zu machen. Ich möchte nicht um den heißen Brei herum reden, das bin ich leid. Jede*r der regelmäßig mit der Grünen Jugend Berlin in Kontakt ist, weiß, dass in diesem Landesverband einiges falsch, einiges scheiße, läuft.

Wir haben im Verband ein Problem mit Wertschätzung.

Dies beginnt bei der Wertschätzung individueller Arbeit. Wenn Dinge die du für den Verband tust und in die du Zeit investierst, wie das Übertragen der Protokolle der Landesvorstandssitzungen in das Wiki der Grünen Jugend, entweder still angenommen oder als Sicherheitsrisiko problematisiert werden, dann frustriert das. Dass ich eventuell auch Zeit und Mühe investiert habe und mich nicht nur aus Jux und Dollerei an den PC gesetzt und die ganzen Protokolle der LaVoSis gesammelt und aus den in den Untiefen der Mailinglisten vorzufindenden pdfs kopiert und oder abgetippt habe, wurde nicht wahrgenommen. Eine Steigerung gab es wenigstens bei Archivierung der Pressemitteilungen und der Aktualisierung des Wikis der GJB – diese wurden zur Kenntnis genommen, auch wenn sie durch Verweis auf unsere neue Website relativiert wurden. Da dies kein besonders motivierendes Arbeitsumfeld ist und aufgrund einer Umformulierung des Open Data Antrages die Protokolle ohnehin bald wieder gelöscht werden müssen, stellte ich die Arbeit irgendwann ein.

Wie mein Open-Data-Antrag widersprüchlich und inkonsistent gemacht wurde, war dabei ebenfalls unangenehm. Es ist schade, dass wir selbst im Landesvorstand nicht kommunizierten, wo es Gesprächsbedarf für diesen im Vorfeld bekannten Antrag gab. Zum Antragssteller*innentreffen wurden keine Änderungsanträge mitgegeben oder zumindest angekündigt. Kritische Punkte wurden nicht auf der im Vorfeld stattgefundenen Landesvorstandssitzung thematisiert. Stattdessen wurden diese Anträge teilweise zu Beginn, teilweise live während der Mitgliederversammlung gestellt. Es steht jede*m frei, wann immer nötig einen Änderungsantrag zu formulieren. Aber in einem kleinen Kreis wie der GJB hätte durchaus im Vorfeld ein Gespräch gesucht und Meinungsverschiedenheiten offen, und nicht alleine mit Änderungsanträgen, diskutiert werden können. Zumal meine Praxis, Protokolle ins Wiki hochzuladen, von mir schon lange vorher auf den LaVoSis thematisiert wurde. Ein “Verbot” wie es der Änderungsantrag bezweckte wurde mir während des gesamten Zeitraumes nicht nahe gelegt.

Im Verband herrscht ein Mangel an offen ausgesprochener Kritik, positivem wie negativem Feedback und einer konstruktiven Debattenkultur.

Der Wahlkampf ist nicht zu unserer Zufriedenheit verlaufen, in meinen Augen misslungen. Eine selbstkritische Diskussion fand nicht früh genug und ausreichend statt.

Wir haben im Wahlkampf besonders in den Bezirken sehr engagierte Mitglieder gehabt. Der Zeitaufwand den sie investiert hatten, wurde jedoch nur unter der Prämisse bewertet, ob sie am Wahlkampf des Landesverbandes teilgenommen hatten. Auch unser Wahlkampfmanager hat unglaublich viel Zeit und Mühen investiert, jedoch funktionierte das Konzept des Wahlkampfes, welcher eigentlich gemäß LMV-Beschluss ein breit getragener Kompromiss sein sollte, überhaupt nicht. Dass eine Teilschuld eventuell einfach am Konzept lag, welches das Groß des aktiven Teils unseres Verbandes ansprach, stand nicht zur Debatte. Wenn mich Basismitglieder darauf ansprechen, ich die Frage nach einem Wahlkampf für Bündnis 90 / Die Grünen verneine und es dann mehrheitlich hieß: “Dann geh ich halt zu den Grünen und mache dort Wahlkampf.”, dann kann die Entscheidung zu einem “eigenständigen Grüne Jugend-Wahlkampf” kein tragfähiger Konsens gewesen sein. Wir hätten uns fragen müssen, ob die unwahrscheinlich schlechte Beteiligung an den Hochtouren des Landesverbandes wirklich nur an rein externen Faktoren lag (und nicht an “Zeitproblemen der Basis”, einer “schmollenden Basis” oder “übler Nachrede in den Bezirken”, …) und den Wahlkampf nicht gleichzeitig offiziell als Erfolg verklären dürfen. Wo war diese Mehrheit der Menschen bei unserem Wahlkampf, wenn unser Konzept von der Mehrheit gewollt und unterstützt worden war? Den Wahlkampf in der Nachbereitung nach außen so positiv darzustellen, nenne ich Politiker*innensprech. Eigene Fehler anzuerkennen oder wenigstens für möglich zu halten ist nötig und nicht immer angenehm. Aber wenn es sich selbst eine idealistische Jugendorganisation nicht mehr leisten kann, wer dann? Wieso haben wir uns selbst so hohe Maßstäbe gesetzt?

Im Verband herrscht kein gutes zwischenmenschliches Klima 

Es ist ein eindeutiges Signal meines Körpers, wenn ich nach den Bundeskongressen oder Besuchen in NRW oder Thüringen um ein vielfaches besser gelaunt war als nach Besuchen der Landesvorstandssitzungen oder der Aktiventreffen in Berlin. Selbstverständlich ist meine Einschätzung subjektiv; sobald ehrenamtliche Arbeit aber in diesem Maße auf das eigene Gemüt drückt, ist ein Punkt erreicht, an dem darüber nachgedacht werden sollte wie es weiter gehen kann. Ich konnte beobachten, dass ich in anderen Landesverbänden auf einer ganz anderen Ebene kommuniziere, auf einer persönlicheren Ebene. Ich genoss eine politische Unverklemmtheit und merkte, dass irgendetwas in Berlin sehr anders war. Die ständige “Ich bin politisch korrekter als du! “Ich lebe ökologischer als du! “Ich kämpfe härter gegen den Kapitalismus als du!” Konkurrenzmentalität lenkte in Berlin zu sehr davon ab, um was es eigentlich gehen sollte: Nämlich die Scheiße, die existiert und noch kommen wird, zu verhindern. Wir diskutieren basisdemokratisch, protestieren kreativ und versuchen, unsere Umwelt für unsere Sorgen zu sensibilisieren (auch wenn uns manchmal das Kontextwissen fehlt). Was uns eint, ist der Wille dazu die Welt zum Besseren zu verändern. Dabei sind uns andere Landesverbände durchaus dahingehend voraus, als dass sie “Politik zu machen” anders, vielleicht unpolitischer, begreifen. Die Welt lässt sich nicht dadurch verändern, andere Menschen sofort als Sexist*innen abzustempeln wenn sie nicht korrekt gendern oder sie sofort als Mörder*innen zu bezeichnen, wenn sie sich nicht vegan ernähren. Der Stil ist oft genug zu rechthaberisch, zu arrogant und zu dogmatisch. Viel zu häufig fehlt die Perspektive darauf, dass wir es gesellschaftspolitisch mit unglaublich stark verwurzelten Denkmustern zu tun haben. Die Grüne Jugend ist links und keinesfalls Durchschnitt; aber sie scheint es öfters zu vergessen. In Berlin nehmen wir damit kaum Menschen mehr mit, sondern stoßen ihnen viel zu oft gegen den Kopf. Das regt keine produktiven Gedanken an.

Die Grüne Jugend Berlin hat bezüglich des zwischenmenschlichen Klimas ein ernsthaftes Problem. Zu viele Aktive und solche, die es gerne werden wollen, drehen unserem Verband den Rücken zu, teils verärgert, teils genervt. Sie gehen nur noch zu Veranstaltungen der Mutterpartei oder treten gleich aus. Andere klüngeln fleißig rum. Das kann es doch nicht für eine Parteijugendorganisation sein, oder?

Kritik bewegt sich auf dem Grad zwischen Politik und Privatem

Der wunderbare Spruch “Das Private ist politisch!” wird ins Gegenteil verzerrt. Folgt berechtigte Kritik an unserer Arbeit im Landesvorstand, sei es mangelnde Transparenz oder das wiederholte Übergehen der Basis, so wird automatisch auf den persönlichen Modus umgeschaltet. Kritik wird dann nur noch als unfaire Aushandlung persönlicher Konflikte gelesen, die absichtlich öffentlich gemacht wird anstelle das interne, klärende Gespräch zu suchen. Sich innerhalb dieser Konstellation als reines Opfer privater Giftigkeiten zu präsentieren, fällt äußerst einfach und verführt schnell dazu. Verbandlich und menschlich ist diese Vorgehensweise aber destruktiv und schafft den Eindruck, es bestehe kein Wille zur Selbstkritik und das Verbandsklima sähe sich nur externen Bedrohungen ausgesetzt.  Ich will damit nicht sagen, im Landesvorstand säßen nur Egozentriker*innen. Wir alle versuchen, unsere Arbeit gut zu machen, besonders unser geschäftsführender Landesvorstand verbringt enorm viel Zeit mit Verbandsarbeit. Wir sind fast ein Querschnitt der Basis, nur linker. Die Probleme innerhalb des Verbandes berühren uns deshalb in zweierlei Hinsicht: Zum einen, weil der Landesvorstand ohnehin im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, und zum anderen weil jede*r von uns persönliche Erfahrungen im Verband macht, die durch das Verbandsklima beeinflusst werden. Wenn du mit Leidenschaft für den Verband auf Podiumsdiskussionen streitest und es trotzdem innerlichen Zoff gibt, dann ändert das deine Haltung selbstverständlich. Ich glaube, es wäre bereits sehr viel damit getan gewesen, hätten wir nicht so unmenschlich hohe politische und persönliche Ansprüche an uns selbst gestellt. Offen mit der eigenen Fehlbarkeit umzugehen und auch vermittelnd in Situationen zu sein in denen mensch sich selber ungerecht behandelt fühlt, ist eine unglaublich schwierige Aufgabe. Vielleicht wäre es auch zu viel verlangt gewesen – aber es hätte dem Verbandsklima sehr geholfen.

An dieser Verquickung will ich nicht mehr Teil haben.

Ich sehe es nicht ein, Wahlergebnisse dahingehend zu bewerten welche privaten Feinde oder sogenannte “Spalter*innen” nicht ins Abgeordnetenhaus einziehen konnten. Ich sehe es nicht ein, mir verbale Entgleisungen gefallen zu lassen weil ich Kritik an unserer Arbeit (bsp. Intransparenz) als Landesvorstand äußere. Ich sehe es nicht mehr ein, damit rechnen zu müssen, dass Kritik als persönliche Beleidigung aufgefasst werden könnte und ich deshalb zur Selbstzensur greifen muss. Ich möchte nicht, dass sich mein Mitbewohner dafür rechtfertigen muss, welche politische Einstellung unsere neue*n Mitbewohner*innen haben. Ich möchte nicht mehr einsehen, dass Menschen allein auf ihre politische Meinung herunter gebrochen werden und vom Abstimmungsverhalten ausgehend Charaktereigenschaften oder persönliche Sympathien abgeleitet werden. Wenn ich Mitglied in der Facebook-Gruppe “Liberale Grüne” bin, ist es mir einfach unangenehm wenn mensch mir pauschal unterstellt, ich sei marktradikal. Und nur weil ich als Realo gelte, finde ich die CDU nicht geil. Es wäre schön gewesen, wenn ich mich diesbezüglich nicht immer extra hätte erklären müssen. Selbst wenn das Witze sein sollten, waren sie schon lange nicht mehr lustig.

So habe ich auch nicht aus persönlichen Gründen den Grüne Jugend Berlin Wahlkampf “geschwänzt”. Seit ich in Berlin bin, hat die Universität immer die oberste Priorität in meinem Leben, dem sich mein Privatleben (klappt super) und das politische Engagement (klappt meist auch) im Zweifel unterordnen muss. Während des Wahlkampfes der Grünen Jugend Berlin mussten drei Hausarbeiten fertig gestellt werden. Dazu kam eine Teilnahme für den Landesverband am Änder Das-Sommercamp und dem Ostkongress. Als eine Person, die ehrenamtlich in diesem Amt tätig ist, darf ich die Menge der hinein gesteckten Arbeit selbstständig bestimmen. Aufgrund des Zeitmangels musste ein klarer Abstrich bei meiner Wahlkampfaktivität gemacht werden. Ich möchte in einem Verband arbeiten, in dem Personen die ehrenamtlich tätig sind sich nicht dafür rechtfertigen müssen, Zeit in ihre Ausbildung zu investieren. Der Landesvorstand bestand aus 8 Personen, die zu einem unterschiedlichen Maß ihre freie Zeit investieren konnten. Grenzen können dort nur individuell gezogen werden. Ich war gewiss keiner der vielen engagierten Menschen, die sich den Arsch für die Grünen und / oder der Grünen Jugend aufgerissen haben und unermüdlich Flyer verteilt, Stände betreut und für ein starkes grünes Ergebnis gestritten haben. Eines muss ich jedoch zugeben: Meine Prioritäten waren nach Abgabe der Hausarbeiten in den letzten zwei Tagen des Wahlkampfes woanders angesiedelt als dabei, die (in meinen Augen) Illusion eines starken, eigenständigen Grüne Jugend Wahlkampfes aufrecht zu erhalten. Hier wurde mir signalisiert, dass ich mich als Landesvorstandsmitglied falsch verhalten habe. Hier habe ich in der Tat einen Fehler gemacht. Was aber nicht geht: Meine tatsächliche Leistungsbereitschaft ins Verhältnis dazu stellen, was ich potenziell hätte leisten können.

Summa summarum

Frustration, Wut und Enttäuschung sind scheiße. In diesem Landesverband ziehen sich diese Gefühle durch wie ein roter Faden. Ich hätte schon bei dem Aktiventreffen, in dem die Ereignisse der damaligen Listenaufstellungs-LDK anhand einer widerlichen Personendemontage rekapituliert wurden, wissen müssen, dass dies in eine Richtung geht in der persönlicher Anstand, Solidarität und das Verstehen-wollen des Anderen nicht mehr honoriert wird. Offenheit muss erlernt werden. Ich habe leider gelernt, dass Offenheit schnell zu Problemen führen kann. Das sind Lehren, die ich nicht aus der Vorstandsarbeit in einem basisdemokratischen Jugendverband ziehen will. Ich verlasse diesen Landesvorstand als eine Person, die versuchte sich in einigen unschönen Dingen ein dickes Fell zuzulegen. Dieses Fell wird mir zu schwer, ich will es nicht mehr tragen.

Zum Schluss etwas zur Ämterhäufung: Ich weiß, dass ich seit Oktober drei Ämter in der Grünen Jugend inne hatte. Ich war für mehrere Monate gleichzeitig Teil des Berliner LaVos (Mai – Januar), in der SPUNK-Redaktion (ab Mai) und später (ab Oktober) in der Koordination des Fachforums Netzpolitik und Kultur. Selbstverständlich ist das ein erhöhter Zeitaufwand, den ich investiere. Und ich merke, dass mein Terminplan zusammen mit meinem Studium immer enger wird. Aber ich habe es gern gemacht. Und vielleicht auch, weil ich merkte, dass ich mich menschlich nicht im Landesvorstand aufgehoben fühlte. Als die erste Telefonkonferenz des Bildungsbeirats an stand und sich mit unserer Landesvorstandssitzung überschnitt, wurde mir “scherzweise” nahe gelegt, entweder aus dem LaVo oder aus dem BiBei auszutreten. Mit einer Verzögerung von ein zwei Monaten komme ich dem jetzt nach. Ich freue mich darauf, im SPUNK und im Fachforum zu arbeiten. Die Ausgabe zur “Arbeit” will koordiniert werden und das Urheber*innenrechtsseminar steht Anfang März an. Zwei Essays und eine Hauptseminararbeit müssen auch noch irgendwie verschriftlicht werden. Ich kann mich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Der einzige Unterschied wird sein, dass ich mich nun ausnahmslos auf die kommenden Monate Arbeit freuen kann und eine große Last von meinen Schultern gefallen ist. Egal ob mein Rücktritt eine respektvolle, zeitlich passende oder grundsätzlich richtige Entscheidung war: Ich fühle mich in meiner Entscheidung gut. Das reicht mir als Antwort.

2 Gedanken zu “Nicht alles was lange währt…

  1. Lieber Jan,

    wir danken dir als Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin für dein Engagement und bedauern deine Entscheidung des Rücktritts.

    Über das Für und Wider lässt sich stets diskutieren, aber dies soll hier keine Rolle spielen, da für deinen Rückzug rein dein Empfinden und Wohlbefinden wichtig ist.

    Ein Verband wie die Grüne Jugend Berlin bedarf eines steten Hinterfragens, und wir werden weiterhin an Konzepten arbeiten, um Konflikte innerhalb des Verbands aus dem Weg zu räumen, damit wir eine noch schlagkräftigere, gemeinsam streitende, voranschreitende Grüne Jugend Berlin zu bilden. Die von dir in deinem Blogbeitrag angeführten Gründe und Eindrücke bestätigen uns darin, diesen Weg weiter zu gehen.

    Aber vor allem wünschen wir dir ganz persönlich viel Erfolg bei deiner weiteren politischen Arbeit und wo immer du dich auch einbringst viel Spaß daran. Basis unserer Zusammenarbeit war stets der Kampf für viele gemeinsame, junggrüne Ziele und wir hoffen auch in Zukunft bei der ein oder anderen Gelegenheit mit dir zusammen für diese zu streiten.

    Alles Gute
    deine ehemaligen LandesvorstandskollegInnen

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